Uverschutzverband
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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE (Auswahl)

 

 

Aufwertung Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos

       Sicht gegen Gwatt

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Übersicht Gwattlischenoos

 

Gwattlischenmoos Sicht auf das Riff       Gwattlischenmoos Zaun Riff

neue Fotos von K&Z Spiez

Im Februar 2020 wurde der neue Schilfschutzzaun inklusive den Aufwertungsmassnahmen fertiggestellt. Zu den Aufwertungsmassnahmen gehören die Riffaufschüttung sowie die Platzierung von Wurzelstöcken.

 

 

Treffpunkt Pilgerweg - Hohlweg Ringgenberg: Etappe West

Die Etappe West ist Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen worden. Besuchen Sie Ringgenberg und wandern Sie entlang der schönen Landschaft mit den eindrücklichen wiederhergestellten Natursteinmauern. Ab Sommer 2020 wird ihnen eine Stele Informationen zum Projekt vor Ort liefern.

 

    

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Trockensteinmauer         Trockensteinmauer

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Trockenmauern am Pilgerweg Ringgenberg: Etappe Ost

Der Pilgerweg am Brienzersee führt bei Ringgenberg durch einen von historisch wertvollen Trockensteinmauern umsäumten Hohlweg.

Dieser Wegabschnitt ist Bestandteil des Bundesinventars der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) und zeichnet sich durch die schöne, geschwungene und von durchgehenden Trockenmauern umrahmte Wegführung aus. Die meisten Mauern waren in den letzten Jahrzehnten stark eingewachsen und teilweise bereits eingestürzt. Eine Sanierung der Mauern war deshalb wichtig, zugleich wollte die Gemeinde Ringgenberg den Weg minimal verbreitern, um dadurch Zugang zu einem Geschiebesammler zu ermöglichen.

Der UTB hat dieses Projekt in gemeinsamer Bauherrschaft mit der Gemeinde umgesetzt. Das Ziel war es, den Hohlweg trotz der punktuellen Verbreiterung in seinem charakteristischen schönen Charakter zu erhalten und den Eingriff auf das Nötigste zu beschränken. Der UTB diente dabei als Bindeglied zwischen den Anliegen der Gemeinde und den Anforderungen der Fachstellen an den historischen Verkehrsweg.

Wir freuen uns sehr über das sehenswerte Resultat dieser positiven Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

    


Trockenmauern am Pilgerweg Beatushöhlen

Der Pilgerweg (Jakobsweg) führt unterhalb der Beatushöhlen durch steiles Gelände, von diversen Mauern gesäumt. Diese z.T vermörtelten oder im Trockenmauerbau erstellten Böschungssicherungen sind vielerorts am Zerfallen. Das Gelände ist stark begangen, einerseits von Besuchenden der Höhle und andererseits von Pilgern.

Der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee ist Trägerschaft des Projektes Treffpunkt Pilgerweg, welches ökologische und gestalterische Aufwertungsmassnahmen entlang des Pilgerweges zum Ziel hat. Im Rahmen dieses Projektes hat der UTB mit finanzieller Unterstützung von Lotteriefonds, ASTRA, FLS und der Regionalkonferenz Oberland Ost vier Mauerabschnitte saniert. Die Beatushöhlengenossenschaft hat sich mit Material und Eigenleistungen am Projekt beteiligt.

      

 

Das Resultat ist sehenswert und lohnt einen Besuch: Die in hoher Qualität sanierten Mauerabschnitte fügen sich sehr schön in das Gesamterscheinungsbild der Wegabschnitte ein. Dank der Trockenbauweise übernehmen sie auch ökologische Funktionen. 


Renaturiertes Marchgräbli und Grüner Baggerführer

Im November 2016 besichtigte der UTB Vorstand der Unterlauf des Marchgräbli, welcher im 2016 auf Anregung des UTB renaturiert wurde. Der Marchgraben liegt zwischen den Gemeinden Ringgenberg-Goldswil und Interlaken und läuft in den Aarekanal. Die Sohle des Gräbleins wurde abgesenkt, damit Fische von der Aare her einwandern können, der Uferbereich wurde mit Ast- und Steinhaufen naturnah gestaltet und neue Tümpel für die vom Aussterben bedrohte Amphibienart Gelbbauchunke wurden angelegt. Ruedi Feuz vom lokalen Hoch- und Tiefbauunternehmen Nufer Anderegg BAU AG war als Maschinist bei der Umsetzung beteiligt. Für seine gelungene Arbeit wurde er mit dem Preis "Grüner Baggerführer 2016" honoriert. Der Renaturierungsfonds des Kantons Bern vergibt die Auszeichnung jährlich an Bauleute, die durch ihre Arbeit wesentlich zum Gelingen von Aufwertungsmassnahmen beitragen. Wir gratulieren Robert Feuz herzlich zu dieser Auszeichnung!

 

Eine Infotafel orientiert Passanten über das Renaturierungsprojekt.

 

            

April 2016, unmittelbar nach der Renaturierung.

November 2016, bereits ein halbes Jahr nach den Bauarbeiten ist die Projektfläche bereits begrünt und mit Schilf zugewachsen.