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LAUFENDE PROJEKTE

 

Gwattlischenmoos - Aufwertungsmassnahmen und Erneuerung Schilfschutzzaun    

 

 

Der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) hat die Bauherrschaft für das 1,5 Millionen Projekt übernommen. Das Gwattlischenmoos in den Gemeinden Thun und Spiez ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung, dessen Naturschutzgebiet rund 18 Hektaren umfasst. Die Schilffflächen sind für Vögel und Fische ein wichtiges Brut- beziehungsweise Laichgebiet und bieten optimalen Schutz.

Im Gebiet beim Schilfschutzzaun stand in der Stein- und Bronzezeit eine Pfahlbauersiedlung. Der archäologische Dienst des Kantons Bern hat bestätigt, dass es sich hier um eine bedeutende Neuentdeckung handelt.

Exkursion: Do, 8. August 2019 um 13.45 h

"Aufwertungsmassnahmen und Erneuerung Schilfschutzzaun"

Baustellenführung durch:

- Kissling & Zbinden Ingenieure AG, Spiez

- Archäologischer Dienst, Bern

 

Treffpunkt: Gwatt, Bushaltestelle STI Moos - Linie 1

Hinweis: Der Anlass findet bei jeder Witterung statt

Anmeldung erwünscht bis 2. August 2019 an: info@u-t-b.ch

  

Flyer

 

Treffpunkt Pilgerweg - Hohlweg Ringgenberg

 

    

Der Hohlweg in Ringgenberg zeichnet sich durch eine geschwungene Wegführung mit durchgehenden Trockenmauern auf beiden Seiten aus. DDer Hohlweg in RinggenBauherr am Projekt. Die Umsetzung der ersten Etappe hat im Herbst 2016 begonnen und wurde im Herbst 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Im Frühjahr 2018 sollen mit der Sanierung der Trockenmauern am westlichen Wegabschnitt des Hohlwegs die Aufwertungs-massnahmen fortgesetzt werden. Hier ist es das Ziel, die historisch wertvolle Kulturlandschaft zu erhalten und ökologisch aufzuwerten.

 

Englischer Garten Interlaken - ein historischer Park am Wasser

 Pressebericht Jungfrauzeitung  

Der englische Garten befindet sich zwischen dem Behanhof Interlaken Ost, der Schiffstation und dem Höheweg, direkt am südlichen Aareufer von Interlaken. Er bildet den Eingang der Flanier- und Hotelmeile am Höheweg vom Bahnhof Interlaken Ost nach Interlaken West. Durch die zentrale Lage hat die Anlage eine wichtige Bedeutung als Durchgangs- und Aufenthaltsort für Bewohner und Touristen. Zudem ist der Englische Garten als Grünfläche mit seinem mächtigen Baumbestand ein wichtiger Teil des Ortsbildes von Interlaken.

Durch Unwetter wurde der alte, geschützte Baumbestand geschwächt und der ehemalige Ländtebereich beschädigt. Mit einer Aufwertung der Anlage soll den heutigen Nutzungsansprüchen Rechnung getragen werden und gleichzeitig die historisch gewachsene Qualität berücksichtigt werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Wasserzugang. 

Der Grosse Gemeinderat hat im Dezember 2018 einen Rahmenkredit von 1,6 Mio Franken genehmigt. Nach mehrjähriger Planung soll das Projekt im Sommer 2019 in Angriff genommen werden. 

Der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) hat dieses Projekt bereits vor vielen Jahren angestossen. Mittels Fundraising, dank Spendengeldern, welche der UTB gefunden hat, ist das Projekt finanzierbar und kann realisiert werden.

 

Chly Rüedisberg in Gunten

    

Der "Chly Rüedisberg" in Gunten, eine südostexponierte Parzelle welche dem Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) gehört, wird aufgewertet. Hecken und Gehölze wurden bereits zurückgeschnitten und das Aufkommen von Neophyten eingedämmt. Am oberen Rand der Weide, welche durch Schafe genutzt wird, befindet sich eine kleine Aussichts-Plattform, das "Känzeli", welches über die Jahre völlig zugewachsen ist.  Eine Trockensteinmauer soll die bestehende Löffelsteinmauer, welche das "Känzeli" stützt, ersetzen. Die Besucher sollen wieder freien Blick auf die Weide und den See haben. Die ökologisch wertvolle Trockensteinmauer bietet Reptilien und Arthropoden zukünftig "Unterschlupf". Das Projekt wird im Laufe des Sommer 2019 umgesetzt.

 

 

Radweg Interlaken-Därligen

Foto: ®Mätzener und Wyss AG

Zwischen Därligen und Interlaken verlaufen die Nationalstrasse N8 und die BLS Linie Spiez-Interlaken unmittelbar am Thunerseeufer. Für den Langsamverkehr sind die bestehenden Verbindungswege nicht ideal. Radfahrer benutzen die Velostreifen auf der Nationalstrasse, Fussgänger den erhöhten Wanderweg. Der UTB hat das Ingenieurbüro Mätzener und Wyss beauftragt eine Machbarkeitsstudie zum Radweg zu erarbeiten. Die aus der Machbarkeitsstudie resultierten Varianten wurden mit dem Tiefbauamt besprochen und die Kosten verglichen. In einem nächsten Schritt soll eine Abstimmung mit der Projektidee Verbindung Weissenau-Lütschera über den Schifffahrtskanal erfolgen.

Aktuell: Die Ende 2019 eingereichte Motion Wenger bewirkt, dass die Projektkoordination auf kantonaler Ebene erfolgt und durch das OIK I koordiniert wird.

Mehr Infos...

Ausgangslage
Zwischen Därligen und Interlaken verlaufen die Nationalstrasse N8 und die BLS-Linie Spiez – Interlaken unmittelbar am Thunerseeufer. Für den Langsamverkehr sind die bestehenden Verbindungswege nicht ideal und entsprechen nicht den üblichen Qualitätskriterien: Velofahrer benutzen die Velostreifen auf der Nationalstrasse, Fussgänger den Wanderweg oberhalb von Strasse und Bahnlinie im Leewald. Das Seeufer ist schlecht oder gar nicht zugänglich.

Projektziel
Die Schaffung einer durchgängigen alltags- und freizeittauglichen Veloverbindung von Därligen nach Interlaken. Für die vorgesehene Veloverkehrsverlegung ab der Nationalstrasse sollen beteiligte Interessensgruppen zusammengestellt und für die Planung und Realisierung relevante Grundlagen von diversen Amtsstellen, Gemeinden und privater Organisationen bezogen und gesichtet werden. Hierfür hat das Tiefbauamt den Uferschutzverband beauftragt.

Machbarkeitsstudie Mätzener und Wyss
Der UTB hat das Ingenieurbüro Mätzener und Wyss beauftragt eine Machbarkeitsstudie zum Radweg zu erarbeiten. Mit einer Begehung vor Ort und einer ersten Besprechung mit dem Tiefbauamt wurde ersichtlich, dass 5 Varianten geprüft werden sollen. Die Variantenstudie, eine grobe Kostenschätzung, sowie die nächsten Schritte wurden in einem Bericht festgehalten.

Koordinationssitzung mit Tiefbauamt zu den Varianten
Die aus der Machbarkeitsstudie resultierten Varianten wurden besprochen und die Kosten verglichen.

Treffen mit Gemeinden und Verein Panoramarundweg Thunersee
Peter Dütschler, Präsident des Vereins Panoramarundweg Thunersee hat den UTB, sowie die betroffenen Gemeinden zu einer Sitzung eingeladen. Idee ist, Synergien zwischen ihrem Projekt (die geplante Brücke über den Schifffahrtskanal) mit dem UTB-Projekt zu knüpfen. Eine Brücke über den Schifffahrtskanal würde einen neuen Rad- und Fussweg gut ergänzen. Zudem wurden die betroffenen Gemeinden über beide Projekte informiert.

Weiteres Vorgehen
Auftrag Planung liegt beim OIK I